Dieser Artikel liefert unter anderem Antworten auf die folgenden Fragen:

  • Wie funktionieren IR-Thermometer (Pyrometer)?
  • Welche Vorteile haben Pyrometer?

Bei in den Artikeln zuvor vorgestellten Thermometern handelt es sich um sogenannte berührende Sensoren. Dies bedeutet, dass diese direkt den Gegenstand berühren müssen, von dem die Temperatur ermittelt werden soll. Dies kann in vielen Fällen ein Nachteil sein, zum Beispiel bei sehr heißen Stoffen wie bspw. Metallschmelzen oder auch bei ätzenden Flüssigkeiten. In solchen Fällen kommen berührungslose Messverfahren zur Anwendung.

Das sogenannte Pyrometer (IR-Thermometer) erfasst die Wärmestrahlung (Infrarotstrahlung) von Gegenständen, die jeder Körper aufgrund seiner Temperatur aussendet (siehe Artikel Schwarzkörperstrahlung). Das vom Messgerät aufgenommen Strahlungsspektrum lässt somit Rückschlüsse auf die Temperatur des Körpers zu. Mit Hilfe eines solchen Strahlungmessgerätes muss der Messgegenstand somit nicht mehr direkt berührt werden, um die Temperatur zu erfassen.

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Abbildung: Infrarot-Thermometer (Pyrometer)

Pyrometer (Infrarot-Thermometer) nutzen die für das menschliche Auge unsichtbare Wärmestrahlung von Gegenständen um hieraus die Temperatur zu bestimmen!

Häufig sind Infrarot-Thermometern mit einem Laser ausgestattet. Dieser Laser dient jedoch nicht der Messung direkt sondern hat lediglich eine zielende Funktion. Auf diese Weise kann besser festgestellt von welcher Stelle die Temperatur nun genau gemessen wird.